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<title>Endemit</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Endemit</span></h1>
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<p>Als <b>Endemiten</b> (von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">ἔνδημος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">éndēmos</span>; <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">deutsch</a></span> <span lang="de-Latn"><i>einheimisch</i></span>;<sup id="cite_ref-GEMOLL_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-GEMOLL-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ungenau oft auch <b>Endemismen</b> im <a href="Plural" title="Plural">Plural</a>) werden in der <a href="Biologie" title="Biologie">Biologie</a> Pflanzen oder Tiere bezeichnet, die im Gegensatz zu den <a href="Kosmopolit_(Biologie)" title="Kosmopolit (Biologie)">Kosmopoliten</a> nur in einer bestimmten, räumlich abgegrenzten Umgebung vorkommen. Diese sind in diesem Gebiet <i>endemisch</i>.
</p><p>Dabei kann es sich um <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Arten</a>, <a href="Gattung_(Biologie)" title="Gattung (Biologie)">Gattungen</a> oder <a href="Familie_(Biologie)" title="Familie (Biologie)">Familien</a> von Lebewesen handeln, die ausschließlich auf bestimmten Inseln oder Inselgruppen, Gebirgen, in einzelnen Tälern oder Gewässersystemen heimisch sind. Beispiel: Die <a href="Darwinfinken" title="Darwinfinken">Darwinfinken</a> sind auf den <a href="Galapagosinseln" title="Galapagosinseln">Galapagosinseln</a> endemisch, da sie weltweit nirgendwo sonst vorkommen.
</p><p>Eine Festlegung, bis zu welcher Flächengröße dieser Begriff verwendet wird, gibt es nicht. Für einen ganzen <a href="Kontinent" title="Kontinent">Kontinent</a> endemische Arten, aber auch höhere <a href="Taxon" title="Taxon">taxonomische</a> Einheiten, finden sich etwa für <a href="Amerika" title="Amerika">Amerika</a> („Neuwelt“-Spezies) oder Australien. Kontinentübergreifende Vorkommen finden sich dann beispielsweise in der Pflanzenfamilie der <a href="Bromeliengew%C3%A4chse" title="Bromeliengewächse">Bromeliengewächse</a>, ursprünglich in Amerika und sonst nur in einer Region Westafrikas.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einteilung">Einteilung</h2></div>
<p>Vor allem in der <a href="Botanik" title="Botanik">Botanik</a> ist die Unterscheidung in „Paläoendemiten“ (auch: Reliktendemiten) und „Neoendemiten“ (auch: Entstehungsendemismus) üblich.
</p><p>Paläoendemiten sind Arten mit ursprünglich vermutlich weiterer Verbreitung, die durch Änderung der Lebensbedingungen oder neue Konkurrenten in ein Reliktareal, meist eine Insel oder ein Gebirge, abgedrängt worden sind. Ein Beispiel wäre der <a href="Wurzelnder_Kettenfarn" title="Wurzelnder Kettenfarn">Wurzelnde Kettenfarn</a> (<i>Woodwardia radicans</i>), der heute in den Lorbeerwäldern der <a href="Kanarische_Inseln" title="Kanarische Inseln">Kanarischen Inseln</a> und in eng begrenzten Gebieten (meist auf den Inseln) am <a href="Mittelmeer" title="Mittelmeer">Mittelmeer</a> mit ähnlich niederschlagsreichem Lokalklima vorkommt. Man nimmt an, dass es sich um das Reliktareal einer im <a href="Terti%C3%A4r" title="Tertiär">Tertiär</a> unter wärmeren und feuchteren Lebensbedingungen weiter verbreiteten Art handelt.
</p><p>Neoendemiten sind Arten, die sich erst vor (erdgeschichtlich) kurzer Zeit aus weit verbreiteten Pflanzen<a href="Taxon" title="Taxon">taxa</a> unter besonderen Standortbedingungen entwickelt haben. Dies nimmt man zum Beispiel für die zahlreichen Arten der <a href="Nelken" title="Nelken">Nelken</a>­gattung <i>Dianthus</i> auf Berggipfeln im Mittelmeerraum oder für die zahlreichen <a href="Tragant" title="Tragant">Tragant</a>-(<i>Astragalus-</i>)Arten in abgegrenzten Regionen <a href="Zentralanatolien" title="Zentralanatolien">Zentralanatoliens</a> an. Als <a href="Kuriosum" title="Kuriosum">Kuriosum</a> kommen sogar sogenannte heimatlose Arten vor. Dies sind <a href="Neobiota" title="Neobiota">neophytische</a> Neo-Endemiten, die sich (meist durch <a href="Hybride" title="Hybride">Hybridisierung</a>) erst seit wenigen hundert Jahren in ihrer neuen Heimat aus ursprünglich vom Menschen aus anderen Erdteilen eingeführten Arten entwickelt haben. Bekannt ist dies etwa von Kleinarten der <a href="Nachtkerzen" title="Nachtkerzen">Nachtkerzen</a> (<i>Oenothera</i>) aus dem <a href="Oenothera_biennis#Systematik" class="mw-redirect" title="Oenothera biennis"><i>biennis</i>-Artkomplex</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Subendemiten">Subendemiten</h2></div>
<p>Arten, deren <a href="Verbreitungsgebiet" title="Verbreitungsgebiet">Verbreitungsgebiet</a> in einer bestimmten Region ihren absoluten Schwerpunkt besitzt, von dort aus aber wenig in benachbarte Regionen übergreift, werden Subendemiten genannt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese können entweder Neoendemiten oder „progressive“ Paläoendemiten sein, das sind solche, die sich sekundär von einem kleinen Reliktareal wieder ein wenig ausbreiten konnten. Es gibt mehr Subendemiten, wenn die Bezugsregion nicht biogeographisch, sondern politisch abgegrenzt worden ist, da Staatsgrenzen auch sehr kleine biogeographische Regionen durchschneiden können. Subendemiten sind für den Naturschutz bedeutsam, wenn es um die Definition nationaler „Verantwortungsarten“ geht, das sind solche bedrohten Arten, für die ein bestimmter Staat eine besondere Verantwortung für ihr Überleben trägt, weil sich der größte Teil ihres Bestands oder ihres Verbreitungsgebiets innerhalb seiner Grenzen befindet. In einer Monographie speziell für Österreich wurden Subendemiten so definiert, dass sich mindestens 75 Prozent der Fundorte (oder der Rasterfelder einer Verbreitungskarte) innerhalb der Staatsgrenzen befinden müssen.<sup id="cite_ref-Rabitsch_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rabitsch-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausschließlich in der Schweiz ist, neben Subendemiten,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auch der synonyme Ausdruck <i>Teilendemiten</i> gebräuchlich.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben den Subendemiten gibt es in zahlreichen taxonomisch unzureichend bekannten oder schlecht erforschten Organismengruppen solche Arten, deren Vorkommen nur aus einem beschränkten Areal, manchmal nur von der <a href="Typlokalit%C3%A4t" title="Typlokalität">Typlokalität</a>, nachgewiesen ist, bei denen man aber annimmt, das sie in Wirklichkeit weiter verbreitet sind. Diese Arten werden gelegentlich <i>Pseudoendemiten</i> genannt.<sup id="cite_ref-Rabitsch_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rabitsch-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beispielsweise sind in der <a href="Faunistik" title="Faunistik">faunistisch</a> sehr schlecht erforschten Tiergruppe der <a href="R%C3%A4dertierchen" title="Rädertierchen">Rädertierchen</a> aus Österreich 760 Arten bekannt, von denen 33 bisher nur in Österreich selbst oder unmittelbaren Nachbarregionen (der Alpen) gefunden worden sind, davon mehr als zwei Drittel nur von der Typlokalität. Nur zwei dieser Arten gelten nach Expertenschätzung tatsächlich als (Sub)-Endemiten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedrohung">Bedrohung</h2></div>
<p>Je kleiner der zur Verfügung stehende Lebensraum ist, desto größer ist meist die Gefährdung der endemischen Taxa. Schon geringe Veränderungen im <a href="Habitat" title="Habitat">Habitat</a> können zum Aussterben des gesamten Taxons führen.
</p><p>Die Anwendung des Begriffs „Endemit“ auf politische Grenzen ist nur im Rahmen der <a href="Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten" title="Rote Liste gefährdeter Arten">Roten Liste gefährdeter Arten</a> üblich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inselendemiten">Inselendemiten</h2></div>

<p>Als Inselendemiten bezeichnet man Arten, welche sich an den Lebensraum einer bestimmten <a href="Insel" title="Insel">Insel</a> angepasst haben. Als Inselendemit ist ein Tier/eine Pflanze zu bezeichnen, dessen/deren Vorfahren an eine Insel (meist weiter vom Festland entfernt) angetrieben wurden und sich da aufgrund von bestimmten <a href="Abiotische_Umweltfaktoren" title="Abiotische Umweltfaktoren">abiotischen</a> oder <a href="Biotische_Umweltfaktoren" title="Biotische Umweltfaktoren">biotischen</a> Umweltfaktoren der selbigen verändert haben, so dass diese Tiere bzw. Pflanzen infolgedessen nur auf dieser Insel heimisch sind. Interessant unter diesen ist unter anderem auch, dass sich bei einigen Arten besonders <a href="Evolution%C3%A4re_Anpassung" title="Evolutionäre Anpassung">angepasste</a> <a href="Unterart" title="Unterart">Unterarten</a> gebildet haben, die jeweils verschiedene <a href="Habitat" title="Habitat">Lebensräume</a> der Insel bewohnen. Die meisten dieser Unterarten gehen allerdings auf eine Art zurück, welche die Insel erreichte. Interessante Beispiele hierfür sind unter anderem auch die Anolis-Echsen auf den <a href="Westindische_Inseln" title="Westindische Inseln">Westindischen Inseln</a>, die Finken auf einigen Pazifikinseln (<a href="Galapagosinseln" title="Galapagosinseln">Galapagos</a>, <a href="Hawaii" title="Hawaii">Hawaii</a>) oder die <a href="Gal%C3%A1pagos-Riesenschildkr%C3%B6te" class="mw-redirect" title="Galápagos-Riesenschildkröte">Riesenschildkröten</a> auf den Galapagosinseln. Eine weitere Besonderheit unter Inselendemiten ist ein langsamer Fortpflanzungszyklus, durch den die Individuenzahl der jeweiligen Arten nur langsam oder nicht ansteigen kann. So können viele endemische Vögel nur ein Ei pro Jahr legen, was sich so auswirkt wie eine „Bevölkerungsregulierung“ in der <a href="Evolution" title="Evolution">Evolution</a>.
</p><p>Hier einige Beispiele für Inselendemiten:
</p>
<ul><li>die <a href="Kleiderv%C3%B6gel" title="Kleidervögel">Kleidervögel</a> Hawaiis</li>
<li>die <a href="Atlantisralle" title="Atlantisralle">Atlantisralle</a> auf der Atlantikinsel <a href="Inaccessible" title="Inaccessible">Inaccessible</a></li>
<li>die <a href="Darwinfinken" title="Darwinfinken">Darwinfinken</a> der Galapagosinseln</li>
<li>die <a href="Kiwis" title="Kiwis">Kiwis</a> auf <a href="Neuseeland" title="Neuseeland">Neuseeland</a></li>
<li>die <a href="Anolis" title="Anolis">Anolis</a> Kubas</li>
<li>die <a href="Krontaube" class="mw-redirect" title="Krontaube">Krontaube</a> auf <a href="Neuguinea" title="Neuguinea">Neuguinea</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inselgigantismus_und_Inselverzwergung">Inselgigantismus und Inselverzwergung</h2></div>

<p>Bei einigen Endemiten ist es aufgrund des Nichtvorhandenseins von <a href="Pr%C3%A4dator" title="Prädator">Fressfeinden</a> wie <a href="Raubtiere" title="Raubtiere">Raubtieren</a> oder anderen Bedrohungen zum <a href="Inselgigantismus" title="Inselgigantismus">Inselgigantismus</a> gekommen. Inselgigantismus kann auftreten, wenn eine bestimmte Art auf eine Insel gelangt ist, auf der für sie kaum Gefahr besteht und auf der sie einen idealen Lebensraum vorfindet. Infolgedessen sind auf einigen Inseln zum Teil riesige Arten entstanden.
</p><p>Hier einige Beispiele:
</p>
<ul><li>die <a href="Moas" title="Moas">Moas</a> auf Neuseeland (ausgestorben)</li>
<li>die <a href="Komodowaran" title="Komodowaran">Komodowarane</a> auf Komodo und den umliegenden Inseln</li>
<li>die <a href="Gal%C3%A1pagos-Riesenschildkr%C3%B6te" class="mw-redirect" title="Galápagos-Riesenschildkröte">Galápagos-Riesenschildkröten</a></li>
<li>die <a href="Dodo" title="Dodo">Dodos</a> auf La Réunion und Mauritius (ausgestorben)</li>
<li>die <a href="Seychellen-Riesenschildkr%C3%B6ten" title="Seychellen-Riesenschildkröten">Seychellen-Riesenschildkröten</a></li>
<li>der <a href="St.-Helena-Riesenohrwurm" title="St.-Helena-Riesenohrwurm">St.-Helena-Riesenohrwurm</a> (möglicherweise ausgestorben)</li>
<li>die <a href="Elefantenv%C3%B6gel" title="Elefantenvögel">Elefantenvögel</a> auf Madagaskar (ausgestorben).</li></ul>

<p><a href="Inselverzwergung" title="Inselverzwergung">Inselverzwergung</a> jedoch tritt ein, wenn innerhalb einer Art aufgrund eines geringeren Nahrungsangebotes die kleineren Exemplare durch ihren geringeren Nahrungsbedarf besser angepasst sind oder wenn bei <a href="Selektion_(Evolution)" title="Selektion (Evolution)">Selektion</a> durch Raubtiere kleinere Exemplare bessere Möglichkeiten haben, sich den <a href="Pr%C3%A4datoren" class="mw-redirect" title="Prädatoren">Beutegreifern</a> zu entziehen.
</p><p>Hier einige Beispiele:
</p>
<ul><li>der <i><a href="Homo_floresiensis" title="Homo floresiensis">Homo floresiensis</a></i> auf der Insel <a href="Flores_(Indonesien)" title="Flores (Indonesien)">Flores</a> (ausgestorben)</li>
<li>der <a href="Insel-Graufuchs" title="Insel-Graufuchs">Insel-Graufuchs</a> auf den kalifornischen Kanalinseln</li>
<li><a href="Madagassische_Flusspferde" title="Madagassische Flusspferde">Madagassische Flusspferde</a> (ausgestorben)</li>
<li><a href="Sizilianischer_Zwergelefant" title="Sizilianischer Zwergelefant">Sizilianischer Zwergelefant</a> (ausgestorben)</li>
<li>das <a href="Zwergfaultier" title="Zwergfaultier">Zwergfaultier</a> auf der Insel Isla escudo de veraguas vor Panama.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_endemitenreicher_Regionen">Beispiele endemitenreicher Regionen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Inseln">Inseln</h3></div>
<ul><li><a href="Neukaledonien" title="Neukaledonien">Neukaledonien</a></li>
<li><a href="Hawaii-Emperor-Kette" title="Hawaii-Emperor-Kette">Hawaii-Emperor-Kette</a></li>
<li><a href="Galapagosinseln" title="Galapagosinseln">Galapagosinseln</a></li>
<li><a href="Kuba" title="Kuba">Kuba</a></li>
<li><a href="Sokotra_(Insel)" title="Sokotra (Insel)">Sokotra</a></li>
<li>der <a href="Malaiischer_Archipel" title="Malaiischer Archipel">Malaiische Archipel</a></li>
<li><a href="Sumatra" title="Sumatra">Sumatra</a> und <a href="Borneo" title="Borneo">Borneo</a></li>
<li><a href="Madagaskar" title="Madagaskar">Madagaskar</a></li>
<li><a href="Neuguinea" title="Neuguinea">Neuguinea</a> und <a href="Sulawesi" title="Sulawesi">Sulawesi</a></li>
<li>der <a href="Fiordland-Nationalpark" title="Fiordland-Nationalpark">Fiordland-Nationalpark</a> in <a href="Neuseeland" title="Neuseeland">Neuseeland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gebirge_und_Gewässer"><span id="Gebirge_und_Gew.C3.A4sser"></span>Gebirge und Gewässer</h3></div>
<ul><li>das <a href="Hochland_von_Abessinien" title="Hochland von Abessinien">Hochland von Abessinien</a></li>
<li>die <a href="Usambara-Berge" title="Usambara-Berge">Usambara-Berge</a> in Tansania</li>
<li><a href="Baikalsee" title="Baikalsee">Baikalsee</a></li>
<li><a href="Malawisee" title="Malawisee">Malawisee</a></li>
<li><a href="Tanganjikasee" title="Tanganjikasee">Tanganjikasee</a></li>
<li><a href="Victoriasee" title="Victoriasee">Victoriasee</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Endemiten_in_Deutschland">Endemiten in Deutschland</h2></div>
<p><i>Siehe auch: Endemische Pflanzen Deutschlands</i><br>
<i>Siehe auch: Endemisches Tier Deutschlands</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beispiele_endemischer_Arten_in_Deutschland">Beispiele endemischer Arten in Deutschland</h3></div>
<ul><li>Die <a href="Rh%C3%B6nquellschnecke" class="mw-redirect" title="Rhönquellschnecke">Rhönquellschnecke</a> (<i>Bythinella compressa</i>) kommt nur in der Rhön und im Vogelsberg (Hessen) vor.</li>
<li>Der <a href="Badischer_Riesenregenwurm" title="Badischer Riesenregenwurm">Badische Riesenregenwurm</a> (<i>Lumbricus badensis</i>) ist die größte <i>Lumbricus</i>-Art Europas und bewohnt ein kleines Areal im Südschwarzwald.</li>
<li>Das <a href="Bayerisches_L%C3%B6ffelkraut" title="Bayerisches Löffelkraut">Bayerische Löffelkraut</a> (<i>Cochlearia bavarica</i>) ist ein nur im südlichen Teil Bayerns endemisch vorkommender Angehöriger der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).</li>
<li>Das <a href="Violettes_Galmei-Stiefm%C3%BCtterchen" title="Violettes Galmei-Stiefmütterchen">Violette Galmei-Stiefmütterchen</a> (<i>Viola guestphalica</i>) kommt weltweit ausschließlich an einem Wuchsort im Grenzgebiet der Kreise Paderborn, Höxter und Hochsauerlandkreis vor.</li>
<li>Das <a href="Gelbes_Galmei-Veilchen" title="Gelbes Galmei-Veilchen">Gelbe Galmei-Veilchen</a> (<i>Viola calaminaria</i>) wächst ausschließlich auf schwermetallhaltigen Böden in der Umgebung von Aachen.</li>
<li>Der <a href="Ammersee-Kilch" title="Ammersee-Kilch">Ammersee-Kilch</a> (<i>Coregonus bavaricus</i>) ist eine seltene Fischart aus der Gattung <i>Coregonus</i>. Er ist im bayerischen Ammersee entlang der Ortschaften Dießen, Utting und Schondorf endemisch.</li>
<li>Der <a href="Schierlings-Wasserfenchel" title="Schierlings-Wasserfenchel">Schierlings-Wasserfenchel</a> (<i>Oenanthe conioides</i>) ist eine Wasser- und Sumpfpflanzenart aus der Familie der <a href="Doldenbl%C3%BCtler" title="Doldenblütler">Doldenblütler</a>, die endemisch im <a href="Gezeiten" title="Gezeiten">tidebeeinflussten</a> Bereich der <a href="Unterelbe" title="Unterelbe">Unterelbe</a> vorkommt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Endemiten_in_Österreich_und_der_Schweiz"><span id="Endemiten_in_.C3.96sterreich_und_der_Schweiz"></span>Endemiten in Österreich und der Schweiz</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_der_Endemiten_der_Schweiz" title="Liste der Endemiten der Schweiz">Liste der Endemiten der Schweiz</a></i></div>
<p>In Österreich gibt es mit 741 Endemiten, davon 575 Tier- und 150 Pflanzenarten, den höchsten Anteil endemischer Arten in Mitteleuropa.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><i>Siehe auch: Endemische Pflanzen Österreichs</i>
</p><p>In der Schweiz gibt es 39 Endemiten: 33 Tier- und 6 Pflanzenarten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Autochthone_Art" title="Autochthone Art">autochthone Art</a> (im aktuellen Verbreitungsgebiet entstandene Lebewesen)</li>
<li><a href="Indigene_Pflanzen" title="Indigene Pflanzen">indigene Pflanzen</a> (einheimisch – in Abgrenzung zu eingewanderten <a href="Neobiota" title="Neobiota">Neophyten</a> und ferner <a href="Arch%C3%A4ophyt" title="Archäophyt">Archäophyten</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Lexikon der Biologie.</i> Band 5, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-0330-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/endemisch" class="extiw external" title="wikt:endemisch">Wiktionary: endemisch</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Naturraum/Endemiten">Westfalen regional</a> – Endemiten in Westfalen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-GEMOLL-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-GEMOLL_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Gemoll" title="Wilhelm Gemoll">Wilhelm Gemoll</a>: <cite style="font-style:italic">Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch</cite>. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Endemit&amp;rft.au=Wilhelm+Gemoll&amp;rft.btitle=Griechisch-Deutsches+Schul-+und+Handw%C3%B6rterbuch&amp;rft.date=1965&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=M%C3%BCnchen%2FWien&amp;rft.pub=G.+Freytag+Verlag%2FH%C3%B6lder-Pichler-Tempsky" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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